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Hessisches Ministerium für Soziales und Integration würdigt mit seinem Besuch das Hospital Fritzlar

Fritzlar/Wiesbaden, 06.04.2021

Der Leiter der Abteilung Gesundheit und Sonderlage Covid-19 im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Stefan Sydow besuchte am 11.03.2021 gemeinsam mit einer Delegation des HMSI das Hospital zum Heiligen Geist in Fritzlar neben zwei weiteren Krankenhäusern in Nordhessen und würdigte so den außerordentlichen Einsatz der Mitarbeiter des Hospitals während der Corona-Pandemie in den vergangenen Monaten.

Stefan Sydow war es wichtig, sich direkt vor Ort einen Eindruck über die Herausforderungen und Erfahrungen während der Pandemie zu machen und dabei Erfahrungen und Gedanken mit den Verantwortlichen auszutauschen. Gleichzeitig konnten sich die Besucher des Ministeriums von der sachgerechten Verwendung der Corona-Fördergelder im Hospital überzeugen. „Wir danken dem Ministerium für diesen Besuch, der ein positives und dankbares Signal an unsere Mitarbeiter für die geleistete Arbeit und den Einsatz in diesen besonderen Zeiten darstellt.“, sagt der kaufmännische Geschäftsführer Dr. Sven Ricks.

Ein bewährtes Hygiene-Konzept mit entsprechender Teststrategie für Mitarbeiter und Patienten, die strikte Trennung von Covid-Erkrankten und Non-Covid-Patienten auf den Normal- und der Intensiv- und IMC-Station, eine vorsorgliche Besuchseinschränkung für die Normalstationen sowie eine Triagierung und Screening aller Hospital-Patienten beim Betreten des Hauses konnten bis heute die Patienten und Mitarbeiter des Hospitals erfolgreich schützen. „Unsere bisherige Strategie und das disziplinierte Verhalten unserer Mitarbeiter hat uns im Hospital bisher vor einer internen Welle geschützt. Wir haben bis heute kaum Infektionsfälle innerhalb der Belegschaft zu beklagen.“, sagt der medizinische Geschäftsführer Dr. Carsten Bismarck.

Während des Gespräches wurden unter anderem auch Themen der medizinischen digitalen Kommunikation und der intensivmedizinischen Netzwerk-Bildung zur verbesserten Patientenversorgung angeschnitten. „Es wäre wünschenswert, wenn diese medizinische Vernetzung nach der Pandemie Bestand hätte.“, sagt Dr. Horst Brünner, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin.

Das Hospital zum Heiligen Geist gehört zum hessischen Versorgungsgebiet 1. Im Extremfall können hier 27 intensivmedizinische Beatmungsplätze zur Verfügung gestellt werden.

Nach dem intensiven Austausch und einem Rundgang durch das Hospital und über die neue Intensiv- und IMC-Station mit insgesamt 16 Betten verabschiedete sich Stefan Sydow mit den Worten: „Wir danken Ihnen für Ihren Einsatz in den letzten Monaten. Sie, die Mitarbeiter des Hospitals sind die wahren Helden der Pandemie.“