Dr. Lacko und Herr Wilhelmi gemeinsam am Schreibtisch sitzend und kontrollieren Patientendaten per Telemonitoring

Neues Telemonitoring-Angebot für Herzpatienten

Das Hospital zum Heiligen Geist Fritzlar baut seine kardiologische Versorgung aus. Gemeinsam mit Noah Labs bietet das Krankenhaus seit Anfang des Jahres Telemonitoring für Menschen mit Herzschwäche sowie für Patientinnen und Patienten mit implantiertem Defibrillator an. Gesundheitsdaten werden dabei aus dem häuslichen Umfeld digital an die kardiologische Praxis des MVZ am Hospital übermittelt und dort zeitnah medizinisch bewertet.

Ziel ist es, kritische Veränderungen früher zu erkennen und schneller reagieren zu können. Falls erforderlich, können Patientinnen und Patienten kurzfristig in die Praxis einbestellt oder zur weiteren Behandlung ins Hospital eingewiesen werden. Für chronisch herzkranke Menschen kann die digitale Begleitung damit zusätzliche Sicherheit im Alltag schaffen.

„Bei chronischen Herzerkrankungen ist eine kontinuierliche Beobachtung entscheidend. Telemonitoring hilft uns, relevante Veränderungen auch zwischen den regulären Terminen zu erfassen“, erklären Kardiologe Dr. Marian Lacko, ärztlicher Leiter des MVZ am Hospital, und Elvis Ypi, Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Hospital zum Heiligen Geist Fritzlar. „So verbinden wir digitale Unterstützung mit persönlicher medizinischer Betreuung.“

Das Angebot richtet sich vor allem an Menschen mit diagnostizierter Herzschwäche und an Trägerinnen und Träger eines implantierten Defibrillators. Ob eine Teilnahme medizinisch sinnvoll ist, wird nach Kontaktaufnahme mit dem Hospital individuell geprüft.

Mit dem Telemonitoring setzt das Hospital zum Heiligen Geist Fritzlar auf eine engere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung – und auf digitale Verfahren, die die wohnortnahe Betreuung von Herzpatientinnen und Herzpatienten in der Region ergänzen.

Kontakt für Rückfragen und Teilnahmeinteresse:
Tel. 05622 997-0

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